VORTRAG (08.11.2024)
Zur Datenpolitik nichtklingender Klangdaten. Wie kommt Klang in unsere Daten und wie bekommen wir ihn da überhaupt wieder raus? (Steffen Just)
„Metadaten | Metainformationen. Populäre Musik und ihre Metamorphosen“. 6. IASPM D-A-CH-Konferenz. Universität Zürich
VORTRAG (25.09.2024)
Forgotten time machines. A (digital) media history of micro-time aesthetics on piano rolls for player pianos, 1900–1930 (Steffen Just)
„Rhythm Under the Microscope. An Interdisciplinary Conference on Microrhythm and Groove in Popular Music“. Institut für Popularmusik der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien
SYMPOSIUMSBEITRÄGE (20.09.2024)
Lautsprechersysteme der 1930er Jahre: Konkurrenz für Klavier-Orchestrions? (Jens Papenburg)
Notenrollen digital berechnen. Rhythmus- und Zeitmuster auf gelochten Papierstreifen (Steffen Just)
„Klavier-Orchestrion digital Erforschen“. Universität Leipzig, in Kooperation mit dem musikwissenschaftlichen Institut der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg
PANELBEITRÄGE (12.09.2024)
Impulsvortrag und Objektvorstellung im „Panel Sound | Hacks. Musik, Medien, (Inter)Aktionen“ (Jens Papenburg und Steffen Just)
„GfM-Jahrestagung 2024 „Kollaborationen. Wider den Methodenzwang“. Universität zu Köln & Hochschule für Musik und Tanz Köln
PANEL (25.05.2024)
Concepts of Sound and Listening. On the Role of Sound Technologies in US-American History (Steffen Just)
„American Soundscapes“: 70. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Amerikastudien. Universität Oldenburg
WORKSHOP (11./12.04.2024)
„Sonische Moderne. Fallstudien zur Kontingenz von Klang und Hören “
„Ein interdisziplinärer Workshop an der Abteilung Musikwissenschaft / Sound Studies „
mit einem öffentlichen Vortrag von Veit Erlmann (University of Texas at Austin)

Freitag. 12.04.
Der Workshop setzt sich zum Ziel zu ergründen, wie sich unterschiedliche Konzepte von Klang und Hören in der Moderne verorten und erforschen lassen. Der dadurch sich abzeichnende Fokus auf eine „Klangmoderne“ soll dazu dienen, die historische und kulturelle Kontingenz von Klang und Hören herauszustellen und zu fragen, wie die Moderne durch solch eine Perspektivierung an neuen Konturen gewinnt. Das Vorhaben, Klang in verschiedenen gesellschaftlichen Feldern – wie der Musik, der Wissenschaft, der alltäglichen Mediennutzung etc. – zu lokalisieren, setzt unweigerlich einen interdisziplinären Fokus, der in den verschiedenen Beiträgen aus musik-, kultur- und medienwissenschaftlichen Perspektiven in den Blick genommen wird.
9:00 bis 09:45 Uhr: Jens G. Papenburg, Steffen Just: Einführende Überlegungen – „Sonische Moderne. Fallstudien zur Kontingenz von Klang und Hören“
9:45 bis 10:30 Uhr: Christina Dörfling: Klangräume ≥ 20 kHz – Auditive Medien an der oberen Hörgrenze
11:00 bis 11:45 Uhr: Bettina Schlüter: „Zonen der Indeterminiertheit“ – Aspekte einer Wissenschaftsgeschichte des Sonischen in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts
11:45 bis 12:30 Uhr: Beate Ochsner: „Sound Matters“ – Hören mit Cochlea-Implantaten
13:30 bis 14:15 Uhr: Maren Haffke: „The spaces of sight and sound“ – Zur Epistemologie, Technik und Ästhetik akustischer Ökologien im World Soundscape Project
14:15 bis 15:00 Uhr: Tobias Janz: Arbeit am Klang um 1900. Musik hören und Musik schreiben bei Gustav Mahler
15:30 bis 16:15 Uhr: Sabine Kim: Shipping Sounds – The Aural Borderwaters of the Caribbean
16:15 bis 17:00 Uhr: Jens Schröter: Dolby – Zur Geschichte und Ästhetik der Kassette
17:15 bis 18:15 Uhr: Jens G. Papenburg, Steffen Just: Perspektiven für weitere Zusammenarbeit – Förderformate
19:00 Uhr: Abschlussdiskussion beim gemeinsamen Abendessen
VORTRAG (21.10.2023)
„Olympische Jugend in Bewegung. Lautsprecher und ‚zarte Freilandmusik‘ bei Carl Orff 1936“ (Jens Gerrit Papenburg)
„Jugend – Musik – Bewegung. Mobilisierung und Formierung im 20. Jahrhundert“. Archiv der deutschen Jugendbewegung Burg Ludwigstein
VORTRAG (04.10.2023)
„Synkopierung und Volumen. Klangkonzepte der Moderne, 1890 bis 1945 – ein Forschungsbericht“ (Steffen Just / Jens Gerrit Papenburg)
„GfM-Tagung 2023“. Institut für Musikwissenschaft der Universität des Saarlandes, Saarbrücken
VORTRAG (22.09.2023)
„Temporalisierung und Verräumlichung. Zum Verhältnis von Klang und (Spät-)Moderne“ (Steffen Just / Jens Gerrit Papenburg)
„Musik in der spätmodernen Gesellschaft. Krisen – Chancen – Transformationen“. Hochschule für Musik Franz Liszt Weimar
VORTRAG (14.09.2023)
„Musikalische Zeitmaschinen. Player Pianos und die medientechnische Konstitution kultureller Körperordnungen anno 1900-1930 (Steffen Just)
„33. Jahrestagung der GFPM „Rock Your Body“: Körper in Interaktion mit populärer Musik“. Universität Siegen
VORTRAG (28.06.2023)
„Automatic and Digital Music anno 1910-1930. The Neglected History of Jazz on Player Pianos“ (Steffen Just)
„XXII Biennial IASPM International Conference. Popular Music in Crisis“. University of Minnesota, Minneapolis, MN
VORTRAG (13.05.2023)
„Machines that Make Time. Addressing the Technology of the Player Piano and Piano Rolls“ (Steffen Just)
„Instruments, Interfaces, Interstructures. An Interdisciplinary Conference on Musical Media“. Harvard University, Department of Music, Cambridge, MA
WORKSHOP (12./13.01.2023)
„Analysen – Artefakte – Medienoperationen. Digital Humanities und audiovisuelle Kulturen“
Ein interdisziplinärer Workshop an der Abteilung Sound Studies / Musikwissenschaft der Universität Bonn, in Kooperation mit dem Beethoven-Haus Bonn
Ausgerichtet vom DFG-Forschungsprojekt „Synkopierung und Volumen. Sondierungen einer sonischen Moderne, 1890-1945“
Der Workshop hat das Ziel, kultur- und medienwissenschaftliche Forschungsfragen und methodische Herausforderungen einer auf Klang, Visualität und Materialität fokussierten Digital Humanities-Perspektive zu ergründen. Es wird u. a. danach gefragt, wie digitale Forschungszugriffe und -methoden auf nicht-textlich verfasste Gegenstände – wie Sounds, Bilder, Artefakte – angewendet werden können. Mit Beiträgen aus den Bereichen der Musik-, Klang-, Film-, Medienforschung sowie der Museumsarbeit soll in einer interdisziplinären Perspektive über die Möglichkeiten der Wissensproduktion und -vermittlung in bzw. zu auditiven, visuellen und materiellen Kulturen diskutiert werden.
Donnerstag, 12.01.
Ort: Kammermusiksaal Beethoven-Haus, Bonngasse 24
19 Uhr: Rollenspiele. Konzert und Lecture Performance mit Sequenzer und automatischem Klavier.
Digitales Rollenspiel. Eine Lecture Performance mit Zeitmaschine und Klavierrolle von Iftah Gabbai, Steffen Just, Jens Gerrit Papenburg.
In Papier gestanzt – mit Füßen getanzt. Wolfgang Heisig präsentiert alte und neue Werke an einem ungewöhnlichen Klavierspielinstrument.

Freitag, 13.01.
Ort: Abteilung für Musikwissenschaft/Sound Studies, Raum 2.018, Lennéstr. 6
9:00-9:45 Uhr: Jens G. Papenburg, Steffen Just: Herausforderungen einer klangfokussierten digitalen Medienarchäologie. Die Analyse von digitalisierten Klavierrollen für Player Piano.
9:45-10:30 Uhr: Rolf Großmann: Player Pianos, MIDI und DAWS. Digital Humanities in einer digitalen Musikkultur.
10:30-11:00 Uhr: Kaffeepause
11:00-11:45 Uhr: Stephanie Probst: Von widerwilligen zu virtuellen Pianist*innen.
Musikvermittlung und pianistisches Spiel 1900/2000.
11:45-12:30 Uhr: Silke Berdux: Objekte digital. Von Datenbanken, digitalen Klängen und virtuellen Objekten.
12:30-13:30 Uhr: Mittagspause
13:30-14:15 Uhr: Sarah-Mai Dang: Filmhistorische Forschung visualisieren. Zu datenbasierten Ansätzen in der digitalen Film- und Medienwissenschaft.
14:15-15:00 Uhr: Stefanie Acquavella-Rauch: Researching Creativity. Zum Einsatz
audiovisueller digitaler Werkzeuge für die Erfassung musikalischer Schaffensprozesse in
Gruppen.
15:00-15:30 Uhr: Kaffeepause
15:30-16:15 Uhr: Miriam Akkermann: Sounding Technologies. Musikalische Arbeiten an der Schnittstelle von Musik und Informatik
16:15-17:00 Uhr: Martin Pfleiderer: Computergestützte Musikanalyse. Ein Erfahrungsbericht
17:00-17:15 Uhr: Pause
17:15-18:00 Uhr: Jens Schröter: Computersimulation als kulturwissenschaftliches
Werkzeug?
18:00-18:30 Uhr: Zusammentragen der Eindrücke und Erkenntnisse
19:00 Uhr: Abschlussdiskussion beim gemeinsamen Abendessen
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