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Werk: Empeco Serienrolle
- „Kreuzworträtsel. Foxtrot“ (Rudi Schwarz)
- „Ti-Ti-Pu! (ein chinesisches Märchen.) Foxtrot“ (Paul Pallos)
- „Im Ural. Russischer Foxtrot“ (M: Ralph Erwin, T: Fritz Löhner-Beda)
Komponist*in: Rudi Schwarz, Paul Pallos, Ralph Erwin, Fritz Löhner-Beda
Hersteller: Michael Preuß und Co. / Empeco
Produktionsort: Berlin
Rollennummer: D89
Interpret*in: keine Angabe
Sammlung: Deutsches Musikarchiv (DNB)
Verlag der Notenvorlage:
- keine Angabe
- keine Angabe
- keine Angabe
Veröffentlichungsjahr (Notenvorlage):
- keine Angabe
- keine Angabe
- 1926
Tonumfang: 88
Stanzdatum: 20/30.06.1926
Rollenbezeichnung: Handgespielte Künstlernotenrolle
Was verbirgt sich hinter eine Empeco-Rolle?
Empeco-Rollen wurden vom Berliner Hersteller Michael Preuß und Co. ab 1923 produziert. Der Tonumfang der Rolle beträgt 88 Töne. Am Beginn ist eine Tempovorgabe aufgedruckt. An den beiden Rändern hat die Rolle Lochungen zur Steuerung der Dynamik und Pedale. Zudem finden sich Lochungen zur Hervorhebung der Melodietöne. Diese Löcher verstärkten den pneumatischen Druck und entsprechend die Anschlagsstärke der entsprechenden Klavierraste. Wie bei anderen Rollentypen dieser Art (bspw. Solodant und Animatic / Animatic T von Hupfeld) mussten diese Lochungen exakt horizontal zu den Lochungen der Melodietönn angeordnet sein, keine anderen Lochungen durften auf dieser Horizontale liegen, weil diese sonst mitverstärkt würden. Es war beim Editierprozess somit notwendig die Melodietöne auf der Rolle leicht versetzt zu den übrigen Tönen zu setzen, was einer leichten zeitlichen Versetzung entsprach. Über den Verlauf der Rolle ist eine gepunktete Dynamiklinie zur Orientierung für die/den Spieler*in eingezeichnet. Diese Rolle konnte über Hebel und Fußpedale des Player Pianos in puncto Dynamik und Tempo, entweder den Vorgaben entsprechend oder auch frei gestaltet werden.
Auf der Rolle findet sich die Angabe „Handgespielte Künstlernotenrolle“. Die Bezeichnung „(Handgespielte) Künstler(noten)rolle“ wurde von Herstellern üblicherweise auf Rollen aufgedruckt, die von einem/einer Pianist*in an einem Aufzeichnungsklavier eingespielt (dann aber immer auch am Editiertisch nachbearbeitet) worden sind.
Literatur u. Links:
Deutsches Museum München: https://digital.deutsches-museum.de/projekte/notenrollen/rollentypen/88_empeco/
Vorgeschlagene Zitierweise: Notenrollen für selbstspielende Klaviere / Scans und Audioemulationen des DFG-Projekts Synkopierung und Volumen, erstellt von Marc Widuch in Zusammenarbeit mit Sebastian Bausch und Peter Phillips, bearbeitet von Jens Gerrit Papenburg, Steffen Just und Carla Christine Jürgens, https://sonic-modernity.net/2023/02/03/rolle-d89/, Version vom 10.02.2023.
Lizenzhinweis:
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